WLan ermöglicht viel Freiheit beim Surfen im Netz

Es ist unsichtbar und allgegenwärtig: WLan findet und nutzt man mittlerweile überall, mit allen Vor- aber auch Nachteilen. Häufig ist das drahtlose Netz verschlüsselt, zumeist jedoch ungenügend oder – im schlimmsten Fall – überhaupt nicht. Wer schlecht schützt, öffnet Dieben die Tür. Und verliert dabei wichtige Daten.

Wir geben Ihnen 10 Tipps, wie Sie ihr WLAN-Netz besser schützen können.


Wenn die „Stunde null“ schlägt…

Einen WLAN-Router gekauft, diesen sofort ausgepackt und direkt an Rechner, Laptop, Ultrabook, Tablet, Smartphone oder Spielkonsole angeschlossen. Vor lauter Vorfreude, endlich kabellos Surfen zu können, bleibt bei den meisten leider die Sicherheit auf der Strecke. Das eigene Netz wird nicht ausreichend geschützt – und ist somit offen für alle. Wer will, darf eintreten. Wenn ein Datendieb dies spitz bekommt, sind sensible Daten, die Sie entweder über das Netzwerk versenden oder auf der Festplatte gespeichert haben, in höchster Gefahr. Die Folgen sind fatal: Passwörter oder Bankdaten können geknackt und für falsche Zwecke missbraucht werden.

Ein „klassisches“ Beispiel: Der Nachbar surft mit

Ihr Nachbar nutzt – ohne dass Sie es wissen – Ihre Internet-Verbindung sowie die damit verbundene IP-Adresse und lädt illegal Filme und Musik im Internet herunter. Wird dieser „erwischt“, verfolgt die Polizei mit Hilfe des Internetanbieters die Adresse zurück – und diese landet: bei Ihnen. Sie sind nicht dafür verantwortlich, stehen aber als vermeintlicher Raubkopier(t)er dar. Dem gilt es entgegenzuwirken – mit einem idealen Schutz.

 Vorsicht in der Öffentlichkeit!

Es gehört zum guten Service, ist aber nicht ganz ungefährlich: Ob Flughafen, Café oder Hotel – kostenloses WLAN gehört dazu. Aber damit verbunden ebenfalls: Diebe, die sich bewusst dort tummeln und Ausschau nach sensiblen Daten halten. Schutz bieten Verschlüsselungs-Programme.

Und so schützen Sie Ihr WLAN am idealsten:

1. Schützen Sie Ihren Router unbedingt mit einem Kennwort, um externe Einstellungsveränderungen zu verhindern!

2. Passwörter sind unerlässlich! Dieses sollte mindestens aus 12 Zeichen bestehen, zudem von bekannten Ausdrücken abweichen. Wählen Sie vielmehr eine willkürliche Reihenfolge aus Buchstaben, Zahlen und Sonderzeichen. Am einfachsten klappt dies mit einem Passwort-Generator.

3. Simpel und effektiv: Schalten Sie Ihr WLAN nur dann an, wenn Sie dieses nutzen. Denn wenn es ausgeschalten ist, kann dieses nicht angegriffen werden.

4. Aktivieren Sie die Verschlüsselung mit WPA2, um zu verhindern, dass unberechtigte Ihren Funkverkehr „belauschen“.

5. Benennen Sie Ihr Funknetzwerk (SSID) um, damit dieses nicht sofort mit Ihnen in Verbindung gebracht werden kann. Dabei sollten Sie aber keinen Namen wählen, der in Ihrer Umgebung schon vergeben ist. Identische Namen führen zu Störungen.

6. Schalten Sie zum einen den DHCP-Server Ihres Routers ab und verbergen Sie zum anderen Ihre IP-Adresse. Wenn dies der Fall ist funktioniert die Verbindung zwischen Endgerät und Router nur, wenn die notwendigen Informationen selbst eingetragen werden. 

Unter Start, Systemsteuerung, Netzwerk- und Internetverbindungen, Netzwerkverbindungen finden Sie Ihre Netzwerkkarte. Mit Rechtsklick auf Eigenschaften und Auswahl Eigenschaften von Internetprotokoll (TCP/IP) erreichen Sie die notwendigen Einstellungen.
 
7. Greifen Sie beim Festlegen einer neuen IP-Adresse nicht auf standardisierte wie „192.168.0.1“ zurück. Die ersten sechs Stellen sind nicht veränderbar, allerdings haben Sie danach freie Hand. Tragen Sie weiterhin bei „Subnetzmaske“ 255.255.255.0 ein. Bei „Standardgateway“ können Sie die IP-Adresse des Routers eintragen, wobei dies aber nicht zwingend notwendig ist.


Wichtig!

Sie dürfen nur die letzten beiden Stellen der IP-Adresse ändern. Achten Sie darauf, dass sich Router und Computer im gleichen Adressraum befinden. Hat Ihr WLAN-Router die Adresse 192.168.88.1, dann dürfen Sie Adressen von PC oder Notebook nur an der letzten Stelle ändern, etwa 192.168.88.11.

8. Aktivieren Sie den Mac-Filter! Ob PC oder Notebook – Die Mac-Adresse wird pro Karte nur einmal weltweit vergeben. Tragen Sie diese ein, um den Zugriff auf Ihr Netzwerk noch besser zu sichern. Das Betriebssystem übernimmt die Übertragung.

9. Wenn mehrere Computer in Ihrem Netzwerk zusammengeschlossen sind, schalten Sie die Datei- und Druckerfreigabe ab. Der Vorteil: Eindringlinge haben es schwerer, auf Ihre Daten zuzugreifen. Der Nachteil: Sie können keine Dateien mehr freigeben und gemeinsam nur einen Drucker nutzen.

10. Die entsprechende Hardware und Sicherheitssoftware sowie eine kompetente Beratung bekommen Sie bei Ihrem Partner für Kommunikation und Netzwerke. Besuchen Sie uns in unserem Ladengeschäft in der Steinstr. 4 in Schwedt

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